Wieder vereint!!

Ein Flüchtling aus der Ukraine, der dort übelst gefoltert wurde und jetzt bei der Templer Komturei Regensburg mithilft, ist endlich mit seiner Familie vereint. Zu unser bedauern und nachdem wir auch Arbeit für ihn gefunden hatten ist die Familie nach einem Jahr freiwilig in die Ukraine wieder zurück. Alles gute.

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Stellungnahme zu den Anschlägen in Paris

Da der Templerorden und die Ideale, für die er steht, immer wieder von Extremisten verschiedenster Richtung missbraucht wird, um deren Taten zu rechtfertigen, möchten wir hiermit klar und eindeutig die terroristischen Anschläge in Paris verurteilen, ebenso wie diverse radikale Reaktionen hierzu.

Der Templerorden ist der erste in Jerusalem gegründete Ritterorden. Entgegen landläufiger Meinung hat er nie aufgehört zu existieren. Unsere Komturei ist Teil eines Netzwerkes autonomer Templer-Komtureien. Als solche leisten wir jährlich tausende ehrenamtlicher Stunden für Bedürftige vor Ort und Flüchtlinge. Wir organisieren ebenso Hilfslieferungen ins Ausland (etwa Bulgarien ).

Gleichwohl werden wir noch heute immer wieder angegriffen, da wir unsere ursprünglichen Ideale nie verleugnet haben und treu zu dem stehen, für das unsere Vorgänger brutal hingerichtet wurden. Wr unterstehen als ökumenischer Orden keiner weltlichen oder kirchlichen Autorität, was viele als Gefahr für sich selbst betrachten, sind wir doch damit auch unangreifbar.

Tatsächlich treten wir immer wieder auch entschieden und kämpferisch für die Rechte Unterdrückter und Bedürftiger ein – sei es in Politik, Kirche oder Gesellschaft. Das gibt jedoch niemanden das Recht, unsere Ideale für sich selbst zu vereinnahmen, noch dazu wenn damit Taten und Einstellungen gerechtfertigt werden sollen, die unserem christlichen Glauben zutiefst widersprechen.

Wir sind und bleiben

DIE TEMPLER

Schwandorf am 16.11.2015

Petko Tschirpanliew
Kommandant der Autonomen Komturei OSMTH Regensburg „Leonhard von Noblat“
www.osmth-templer-regensburg.de

Offener Brief an die Regierungen von Europa

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Wir, die freiwilligen Helfer, die seit Monaten direkt vor Ort Tausenden von Flüchtlingen helfen, fordern hiermit alle Regierungen der europäischen Staaten auf, unverzüglich und resolut zu handeln und für eine Entlastung der Lage zu sorgen. Zehntausende  Menschen sind auf dem Weg durch Südosteuropa und die Kapazitätsgrenze der von freiwilligen Helferinnen und Helfern betriebenen Versorgungs- und Hilfsstationen ist überschritten. Angesichts der immer größer werdenden Probleme an den Grenzen und aufgrund des herannahenden Winters befürchten wir, dass die Lage zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden und möglicherweise zu Todesfällen unter den Flüchtlingen führen wird.

Jeder Mensch hat das Recht, Asyl zu suchen. Wenn Europa den Asylsuchenden schon keine legalen und ungefährlichen Wege anbieten kann, ist es verpflichtet , sich wenigstens um sie zu kümmern, wenn sie ihre gefährliche Reise nach Europa überstanden haben. Kein einziger Flüchtling darf direkt vor unseren Augen im Gedränge der Menschenmassen an den europäischen Grenzen sein Leben verlieren.

Freiwillige Helferinnen und Helfer haben bisher viele verschiedene Aufgaben bewältigt und somit an mehreren Orten die Arbeit staatlicher Einrichtungen übernommen. Wir verteilen Wasser und Lebensmittel, kümmern uns um Crowd Management, bieten wichtige Informationen über Registrierung und Staatsgrenzen, leiten Gefährdete an das UNHCR und zur medizinischen Versorgung weiter, kümmern uns um Kinder, sorgen für Vorräte an Kleidung und Decken, beseitigen Abfall, bemühen uns darum,  nötige finanzielle Mittel aufzutreiben und den verletzbarsten Menschen ein Obdach zu bieten.

Wir arbeiten seit Monaten auf Lesbos, in Athen, Gevgelija, Budapest, Röszke, Belgrad, Idomeni, Hegyeshalom, Nickelsdorf, Wien, Salzburg, Heiligenkreuz, Zakany, Botovo, Calais, Preševo, Berkasovo, Bregana, Harmica, Trnovec, Mursko Središće, Bapska, Opatovac und an weiteren Orten in Europa. Wir haben zwar bewiesen, dass Freiwillige viel leisten, aber auch wir werden die vielen tausend Menschen nicht warm halten können, sobald die kalte Jahreszeit beginnt.

Der Winter nähert sich und uns allen bleiben nur wenige Tage übrig, um uns darauf vorzubereiten.

Wir fordern alle europäischen Länder auf, sofort denjenigen Ländern Hilfe zu leisten, die von der Flüchtlingskrise betroffen sind, statt diejenigen Staaten zu unterstützen, die Zäune bauen.

Wir fordern zur Errichtung von sicheren Aufnahme- und Durchgangszentren auf, deren Ausstattung für das raue Winterwetter dieser Regionen geeignet ist.

Weiterhin fordern wir dazu auf, dass humanitäre Hilfe und ausreichende medizinische Versorgung für die Menschen zur Verfügung gestellt werden, die sie brauchen, und dass alle diese Maßnahmen auf gesamteuropäischer Ebene koordiniert werden.

Wir fordern auch dazu auf, dass die EU Maßnahmen ergreift, die einen sicheren Weg nach Europa ermöglichen.

Dies ist eine Botschaft an alle europäischen Politiker: Wenn Sie jetzt nicht handeln, dann werden bald Menschen an unseren Grenzen erfrieren.

Wir haben bis jetzt unser Bestes getan und werden weitermachen, wir werden Hilfe leisten, so lange es nötig ist. Aber Ihr seid nun dran, Europas Regierungen. Bitte reagiert  in einer Art und Weise, die der Welt zeigt, dass Menschlichkeit immer noch im Zentrum des europäischen Wertesystems steht.
Stimmen Sie den Forderungen unseres Briefs zu? Alle unten erwähnten Organisationen waren und sind dankbar für jegliche Spende oder materielle Hilfe, aber nun braucht es mehr Engagement denn je.
Kontaktieren Sie – per Telefon, per Email oder mit einem persönlichen Besuch  – Ihre Regierungsvertreter – Ihren Ministerpräsidenten, Ihre Minister, Ihre Abgeordneten oder direkt Ihren Präsidenten – und fragen Sie nach: Was genau haben Sie vor, damit die Menschen an der Grenzen Europas nicht leiden und sterben?
Wenn sie darauf nicht antworten oder wenn ihre Antwort für Sie nicht befriedigend ist, kontaktieren Sie sie noch einmal. So lange es nötig ist.

 

Templerwein

logo

 

Herzlich willkommen auf unseren Weingut in Neumagen-Dhron an der Mosel.
Das Weingut blickt auf eine 800 Jährige Weinbautradition zurück, und zwar seit der Gründungszeit unseren Traditionellen Templer-Ordens
Es ist seit dieser Zeit ein Familienweingut in der Familie unseren Ordensbruder Rudolf und im Besitz von den besten Weinlagen im Ältesten Weinort Deutschlands.

 

weingut
Unser O.B. Rudolf ist verantwortlich für den Ausbau der Weine.
Unsere Leitsorte, die Riesling Rebe hat einen Anteil von 80%, gewachsen auf blauem Devon- Schiefer, typisch für die Steilhänge der Mosel.
Durch Selektion bereits am Stock, naturnahen Anbau und ausgewählter Lese mittels Schönender Behandlung der Trauben sowie gekühlter Vergärung im Keller „erzieht“ O.B. Rudolf jedes Jahr aufs Neue Weine mit finessenreicher Frucht und unverwechselbarer Note.
Die Komturei betreut die Freunde unserer Weine und Weinguts, unser Bestreben ist es, Das Templer-Weingut Jüngling nach draußen zu tragen und für Sie jederzeit als Ansprechpartner da zu sein!

Mit dem Erlös werden unsere Projekte im In und Ausland finanziert.
Herzliche Grüße.
Templer Komturei „Leonhard v. Noblat“
Petko Tschirpanliew

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Offener Brief an Papst Franziskus

Offener Brief der Autonomen Komturei OSMTH Regensburg „Leonhard von Noblat“ (Templer) an Papst Franziskus:

Heiliger Vater,

wir wenden uns heute direkt an Sie, in er Hoffnung, dass wir endlich Gehör finden.

Wir – das ist die Autonome Komturei OSMTH Regensburg „Leonhard von Noblat“, Teil eines Netzwerks selbständiger Templer-Komtureien in Deutschland (mit internationalen Kontakten).
Wir wollen an dieser Stelle einmal ganz offen sprechen, lieber Heiliger Vater. Unsere Vorfahren wurden seinerzeit in einer schändlichen Art und Weise ermordert. Bis heute gab es hierfür keine Entschuldigung und Widerherstellung unseres guten Rufes seitens des Vatikans.

Hier ein kurzer Abriss zum Weg des modernen Templerordens:

Das Ziel, Mönch und Ritter in einer Person zu vereinigen, war äußerst ehrgeizig, fast unerfüllbar. Es bedurfte außerordentlicher Fähigkeiten, nach dem als höchste Werte erkennbarem Ziel der Templerregel zu leben. Der hehre, fast heilige Anspruch des Ordensgründers Hugo von Payens, der als unausführbar geltende Plan vom heiligen Krieger, der ungleiche Kampf zwischen dem listenreichen König Philipp und dem schlichten Jakob von Molay; all dies sind Kapitel einer bewegenden, zu tief menschlichen Tragödie.

Zwischen 1307 und 1312 fand der sog. Templerprozess statt. Die Quellen zum Prozess sind zahlreich und vielseitig. Er beginnt mit dem Haftbefehl König Philipp IV von Frankreich im September 1307 und endet mit der angeordneten Auflösung des Ordens, da das Verfahren damit juristisch zum Abschluss gekommen ist. Während der Verhöre wurde den einzelnen Würdenträgern und dem Großmeister des Ordens die Absolution erteilt, sie zur Kommunion und zu den Sakramenten zugelassen und wieder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Dem Vorwurf des Götzendienstes war damit die Grundlage entzogen.

Durch seinen Widerruf der Beschuldigungen und der Bezeugung der Unschuld des Ordens gab Jacques de Molay dem Orden seine Würde zurück:
„Sie gestanden unter Folter und widerriefen unter Qualen.“

Die Tempelritter waren weder den Willen anderer Menschen beeinflussende und geisterhafte Mächte, noch Heilige, sondern einfach nur Menschen mit Stärken und Schwächen. Aber sie haben Großes gewagt.

Mögen auch Spuren der Ritter nach der Verbrennung 1314 des 23. Großmeisters, Jacques de Molay, im Dunkeln der Geschichte verloren gegangen sein, der Orden wurde dennoch inhaltlich in der Tradition weiter geführt, die da lautet:

Das Feuer hüten und nicht die Asche aufbewahren

Ordre du Temple

Die „Tabula Aurea Charta Transmissionis“, kurz, die „Charta des Larmenius“ aus dem Jahre 1324, das älteste im Original erhaltene Dokument des Templerordens nach seiner offiziellen Aufhebung, wird zur eigentlichen Hauptschrift der Gründung des neuen Ordens.

1705 wählt der Generalkonvent des Templerordens im Schloss von Versailles Philipp von Bourbone zum 41. Großmeister des Ordre du Temple. Die älteste Form der Statuten wir revidiert, handschriftlich neu aufgezeichnet und durch Unterschrift und Siegel von Philippus Aurelianus bestätigt. Der Templerorden wird ab jetzt als ein Laienritterorden geführt.

1754 Ablegung des Glaubensbekenntnisses und der Verpflichtung, den ritterlichen Geist des Ordens im Sinne der Generaltugenden zu bewahren: Demut, Erkenntniskraft, Tapferkeit, Bescheidenheit, Gerechtigkeit.

1818 beginnt der Ordre du Temple sich wieder in ganz Europa auszubreiten. Gegründet wird das Priorat Deutschland.

1837 legt der Orden ein deutliches Bekenntnis zum Christlichen Glauben ab.

1841 entscheiden die Templer, alle Christen, unabhängig ihres Bekenntnisses, Mitglied des Ordens werden zu lassen.

Während seiner ganzen Geschichte verstand sich der Tempel als übernationale Organisation, die nur den christlichen Idealen verantwortlich ist, nicht aber irgendwelchen nationalen Regierungen.

Ordo Supremus Militaris Templi Hierosolymitani

Höchster Ritter-Orden des Tempels Salomons

1853 wird der Status, das sogenannte Grundgesetz des Ordens, feierlich und förmlich bestätigt und durch Beschluss Kaiser Napoleons III der OSMTH als Höchsten Ritter-Orden vom Tempel zu Jerusalem anerkannt.

Templer dürfen wieder öffentlich ihre Abzeichen und Wappen des Ordens tragen; es folgt 1857 die Benutzung des patriarchalischen Kreuzes.

1910 übernimmt Kaiser Wilhelm II die Nachfolge als Großmeister von Edward VII.

1983 wird beschlossen, Frauen als Templerdamen aufzunehmen.

1995 entsteht die atlantische Ausprägung des OSMTH aus Großprioraten beiderseits des Atlantiks.

2001 vollzieht sich in Wien der Beitritt Deutschlands zum internationalen Orden.

2010 wird die autonome Komturei Regensburg „Leonhard von Noblat“, mit Sitz in Schwandorf, gegründet. Sie sieht sich für  (Bayern) zuständig.

Jahr für Jahr verrichten unsere Mitglieder viele Tausend ehrenamtlicher Arbeitsstunden. Wir kümmern uns um die örtlichen Bedürftigen und Flüchtlinge und organisieren auch Hilfstransporte ins Ausland. All dies auf Basis unseres christlichen Glaubens. Hierfür möchten wir endlich auch vom Vatikan anerkannt werden, auch und gerade wenn wir mittlerweile ein ökumenischer christlicher Orden sind.

Lieber Heiliger Vater, wir sind der festen Überzeugung, dass Sie ein Machtwort sprechen können und werden, um endlich der Geschichte und Gegenwart Genüge zu tun. Es mag Menschen in Ihrer Umgebung geben, die Sie beeinflussen wollen, dies nicht zu tun. Diese Menschen kennen uns jedoch nicht. Sie haben uns nie getroffen und nie mit uns gesprochen. Folgen Sie Ihrem Herzen, Heiliger Vater. Sprechen Sie sich öffentlich für uns aus.

Non nobis, domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam!

Petko Tschirpanliew

Ritter der Autonomen Komturei OSMTH Regensburg „Leonhard von Noblat“

www.osmth-templer-regensburg.de

Veranstaltungshinweis: SADsozial 2015

Am 8. November (13.00 Uhr bis 17.00 Uhr) findet die erste SADsozial statt (Sporthalle Wackersdorf, 92442 Wackersdorf, Hauptstr. 20). Es handelt sich hierbei um eine Messe, die sich aus der Freiwilligenmesse heraus entwickelt hat.

Die SAD-sozial bietet allen Bürgern und Bürgerinnen des Landkreises Schwandorf Informationen zu den Themen freiwilliges, bürgerschaftliches, ehrenamtliches Engagement/ Familie/ Inklusion/ Senioren/ Integration/ Pflege usw.

Es erwarten Sie zahlreiche Aussteller mit Vorträgen und Präsentationen.

Mehr Infos hier: http://www.freiwilligenagentur-schwandorf.de/lernende-region/sad-sozial-2015.html

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