Stellungnahme zu den Anschlägen in Paris

Da der Templerorden und die Ideale, für die er steht, immer wieder von Extremisten verschiedenster Richtung missbraucht wird, um deren Taten zu rechtfertigen, möchten wir hiermit klar und eindeutig die terroristischen Anschläge in Paris verurteilen, ebenso wie diverse radikale Reaktionen hierzu.

Der Templerorden ist der erste in Jerusalem gegründete Ritterorden. Entgegen landläufiger Meinung hat er nie aufgehört zu existieren. Unsere Komturei ist Teil eines Netzwerkes autonomer Templer-Komtureien. Als solche leisten wir jährlich tausende ehrenamtlicher Stunden für Bedürftige vor Ort und Flüchtlinge. Wir organisieren ebenso Hilfslieferungen ins Ausland (etwa Bulgarien ).

Gleichwohl werden wir noch heute immer wieder angegriffen, da wir unsere ursprünglichen Ideale nie verleugnet haben und treu zu dem stehen, für das unsere Vorgänger brutal hingerichtet wurden. Wr unterstehen als ökumenischer Orden keiner weltlichen oder kirchlichen Autorität, was viele als Gefahr für sich selbst betrachten, sind wir doch damit auch unangreifbar.

Tatsächlich treten wir immer wieder auch entschieden und kämpferisch für die Rechte Unterdrückter und Bedürftiger ein – sei es in Politik, Kirche oder Gesellschaft. Das gibt jedoch niemanden das Recht, unsere Ideale für sich selbst zu vereinnahmen, noch dazu wenn damit Taten und Einstellungen gerechtfertigt werden sollen, die unserem christlichen Glauben zutiefst widersprechen.

Wir sind und bleiben

DIE TEMPLER

Schwandorf am 16.11.2015

Petko Tschirpanliew
Kommandant der Autonomen Komturei OSMTH Regensburg „Leonhard von Noblat“
www.osmth-templer-regensburg.de

Häufig gestellte Fragen

Sind die autonomen Komtureien NGO?

NGO (Non Government Organization) ist jede Organisation die nicht staatlich oder kirchlich ist und humanitär tätig ist.
Sehen sich die autonomen Komtureien als direkte Nachfolger der Templer?

Nein, aber wir handeln ihrem Ideal entsprechend. Templer ist mensch im Herzen und nicht etwa, weil man einen Mantel und Halskreuz trägt!

Keine der bestehenden Templer Organisationen stammt  in direkte  nachfolge der damaligen Templer. Auch wenn sie es anders behaupten und gerne hätten.

„Sie sorgen für erhebliche Unruhe, denn diese neue … Richtung fordert die Abkehr vom Prinzip der totalen Bevormundung durch Krone, Altar und  Grossmeister. Stattdessen sollen die Menschen (Templer) lernen, selbständig zu denken, zu handeln und sich zu entwickeln.“
Napoleon Bonaparte

Wünsche wurden erfüllt

Und so ging’s heute weiter; durch Spenden konnten wir einen Großteil der Wünsche auf der bereits erwähnten Wunschliste erfüllen.
Heute um 10:00 Uhr war „Sondertermin“ in unsere Kleiderkammer für die Deutschklasse der Volkshochschule, begleitet durch den Geschäftsführer der VHS, und die Deutschlehrerin. Die 20 Teilnehmer freuten sich über die gespendeten Fahrräder, Sportgeräte, Sportkleidung, Sportschuhe, Rollschuhe, Hantel, Tischfußball, Grill, Geschirr, Schultaschen, Sommerkleidung und mehr. Um 11:30 Uhr gingen die mit Spenden bedachten zufrieden und dankbar nach Hause. Es war auch ein Reporter der Mittelbayerischen Zeitung anwesend [Aktualisierung: Hier der Artikel]. Es wurde namentlich notiert, wer ein Fundrad erhalten hat, um der Stadt zu zeigen, dass die Sachspenden ankommen. Die 19 Fundräder haben neue Besitzer. Die Kleiderkammer wurde nachmittags regulär um 14:30 geöffnet .

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Spendenaufruf in der Zeitung

So ist das, der Spendenaufruf in der MZ hat Früchte getragen.
Viele Spender kamen und brachten Fahrräder, Sportkleidung, Turnschuhe, sogar ein Fußball, auch der Grill der auf der Wunschliste der Teilnehmer des Deutschkurses der VHS stand kam auch.
Einen Großen Dank an unsere zwei Ehrenamtlichen Helferinnen die ganz selbstlos die Notwendigkeit erkannt haben und sich die Zeit genommen haben uns bei dieser für die Komturei wichtigen und anstrengender Zeit uns zu Seite zu stehen. Danke.
Das war gezieltes Sammeln auf Grund der Wunschliste, angeregt von der MZ und der VHS, unsere Aufnahmepause hat nach wie vor Gültigkeit.

Fahrraduebergabe

Fundräder für einen guten Zweck

Fahrraduebergabe

PM der Stadt Schwandorf:
Fundräder für einen guten Zweck 23.04.2015

Die Stadt hat in der Kleeblatt-Werkstatt der Behindertenwerkstätten in der Siemensstraße Fundräder herrichten lassen, die sie Flüchtlingen und Asylbewerbern kostenlos zur Verfügung stellt.

Ergänzend wurden einige gute Gebrauchte von der Kleeblatt-Werkstatt dazu gekauft, so dass Oberbürgermeister Andreas Feller insgesamt 19 Räder übergeben konnte. Sie ermöglichen Menschen, die in Schwandorf eine neue Heimat gefunden haben, ein Stück mehr an Mobilität und Unabhängigkeit. Petko Tschirpanliew, der örtliche Repräsentant des Templerordens, wird sich um die Verteilung der Räder kümmern. Auf seiner Warteliste stehen über 20 Asylbewerber und Flüchtlinge, die auf ein Rad hoffen. Die Mittel für das Herrichten der Fahrräder stammen aus dem Kontingent des Schwandorfer Hilfswerkes, eine Einrichtung, die nach dem Krieg vom damaligen Oberbürger Lorenz Sichler zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen ins Leben gerufen wurde.

Wer Asylbewerber und Flüchtlingen aktuell helfen möchte, kann sich über die Homepage der Stadt Schwandorf unter dem Link „Asyl und Flucht“ informieren.