Carventure Balkan Rallye

20 Teilnehmer des  Rallye sind gestern Abend erfolgreich mit unseren 25 Kartons Winterkleidung und Schuhe in Chipka angekommen.

Die 3 Einrichtungen:

Zukunft für Kinder mit Behinderung,

Altenheim für Menschen mit Alzheimer/Demenz

und der Shop in Chipka wo sich die bedürftigen Menschen noch vor dem Winter warme  Kleidung besorgen können.

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer der Rallye und ganz besonders an die Organisatorin Conny Wellein.

nnDnn
Petko Tschirpanliew

           

    

    

   

   

 

 

wir müssen hier einiges loswerden!

Es sind Sachen passiert die wir so nicht stehen lassen können.

„Wir haben für bestimmte Menschen und Ihre Vorgehensweise keine Lust und Geduld mehr. Einfach, weil wir einen Punkt in unsere Arbeit  erreicht haben, wo wir keine Zeit mehr vergeuden möchte mit Menschen, die Versuchen von Neid und Neurosen zerfressen und geleitet uns in dem was wir machen zu schaden. Auch und gerade bei unsere humanitäre Arbeit. Die uns sehr wichtig ist.

Wir distanzieren uns von Menschen, die lügen oder uns manipulieren wollen. Auch akzeptieren wir keine Heuchelei und Unehrlichkeit.  Menschen mit so einem Charakter von Neid und Hass zerfressen tolerieren wir nicht. Bei Freundschaften ist uns Loyalität wichtig. Wir sind es auch.

nnDnn

Petko Tschirpanliew

 

Kasanlak:

Ein neues Projekt wurde im benachbarten Kasanlak neben die dort bestehenden 3 Projekte( Altenheime) in Angriff genommen. Hier existiert eine Einrichtung und Gruppe von Frauen und Männer, die sich um Familien mit geistig und körperlich behinderten Kindern kümmern. In den Landkreisen Kasanlak und Pavel Banja sind es 128 Familien. Ihre Versorgung ist nicht gesichert und bleibt auf der Strecke. Sie werden einfach weggesperrt oder ausgesetzt. Geht es nach uns, soll und wird sich das langfristig ändern. Geplant und durchgeführt wurde:

1) die Versorgung der Kinder erstmal mit Lebensmittel. 12 Paletten Kindernahrung. 2017 kam die erste Lieferung damit die Ernährung der Kinder durch den Winter garantiert ist.

2) Geplant haben wir in Schipka einen Sinnespfad zu errichten, damit diese Kinder überhaupt erst richtig die Welt entdecken und begreifen können.

3) Die Kinder werden auch mit Kleidung, Schuhe und Spielsachen versorgt.

Auf der Prioritäten Liste ist dieses Projekt ganz weit oben.

nnDnn

Petko Tschirpanliew KCTJ

Refuges Willkommen- so war es!

2015 zog meine Tochter in die Nähe einer Flüchtlingsunterkunft und auf der Straße sah ich einen jungen Mann den ich ansprach. Er war Syrer und er lud mich ein ihn zu besuchen. Das war der Anfang meiner Hilfe für Geflüchtete. Ich hatte auf einen Schlag 28 Männer die froh und dankbar waren, dass überhaupt jemand kam. In meinem Lernprozess für das Neue kam ich an der Templer Komturei nicht vorbei. So wurde ich Mitglied und Servientes in der Komturei und hier Flüchtlings- beauftragte. Wir organisierten einen Lehrer, möblierten ihre karge Unterkunft und so ging es weiter.
Ich kämpfte mit „meinen Männern“ erst gegen Dublin, dann gegen den subsidiären Status. 7 Tage die Woche war ich unterwegs, es sprach sich herum und mit meiner Hilfe reihte sich eine Unterkunft an die nächste an. Behördengänge, Job Center, Ärzte, Telefonate, Fragen und Einladungen von mittlerweile doppelt so vielen hilfebedürftigen Menschen waren an der Tagesordnung. Und immer wieder die ganz selbstverständliche Unterstützung unserer Templer-Komturei. Bis jetzt habe ich 36 Wohnungen besorgt, mich um das ganze Prozedere gekümmert mit Job Center und Eigentümer, Strom angemeldet und zum großen Teil die Wohnungen auch eingerichtet. Möbel mit dem Templer- Bus geholt und abgeliefert. Und ich lernte auch, lernte dass Kurden anders sind als arabische Syrer, dass der Äthiopier anders ist als die Menschen aus Eritrea.
Ich durfte sehen wie meine Jungs sich entwickelten und integrierten, Schule, dann Arbeit oder Ausbildung, jetzt wird der Führerschein gemacht und dann wird geheiratet. Natürlich gab es Rückschläge, Polizeieinsätze wenn’s wieder gekracht hat, bei vielen Leuten in einem kleinen Zimmer kein Wunder. Alle brauchen Unterstützung, denn alle sehen mich als Mutterersatz, und ich bin stolz auf sie, und den Erfolg meiner bisherigen Arbeit.

nnDnn
Cordia Gietl

JUST-RUST -RALLYE – BISCHWILLER –SCHWANDORF –NOVI – AN

Frisch gestärkt, ging es dann nach Schwandorf. Wieso Schwandorf? Wir haben uns im Vorhinein schon mit Herrn Tschirpanliew der Komtur der  dort ansässigen Templer-Komturei Regensburg verabredet um die letzten Sachspenden für das von der Templer Komturei in Novi Han  betreute  Kinderheim in Bulgarien abzuholen. Nach einer meisterhaften Partie Tetris  überrascht, dass wir in unser vorher schon vollen Autos tatsächlich noch mehr Kartons gequetscht bekommen haben, ging es dann nur noch zum Schlafen an den nahegelegenen Knappen See. Im Waisenhaus sind wir dann gegen Mittag des 2 Tages der Reise  angekommen, leider waren die meisten Kinder in der Schule … „wie es sich gehört“ – gut so! So konnten wir unsere Spenden nur an die dortigen Mitarbeiter und Pater Gregory übergeben. Frisch gesegnet und mit deutlich leereren Autos ging es dann wieder auf die Straße.

 

                     

„…verbirg die Verjagten, und verrate die Flüchtigen nicht!

Jes. 16.3-4

„…verbirg die Verjagten, und verrate die Flüchtigen nicht! (4)Lass Moabs Verjagte bei dir herbergen, sei du für Moab eine Zuflucht vor dem Verwüster!…“ Schutz den Verfolgten und Vertriebenen ist eine Templerische Grundaufgabe Aus christlicher Nächstenliebe und im Bestreben an der Einheit und dem Frieden der Menschen in allen Ländern der Welt mitzuwirken, ist es für uns als selbstständige deutsche Tempelritter eine Verpflichtung das Wort für den Schutz und die Unterstützung von Flüchtlingen in unserem Land immer wieder zu erheben, wie es unsere Möglichkeiten zulassen.

Wir distanzieren uns von jeder anderslautenden Darstellung. Wir Templer lehnen jede Vorstellung eines, wie auch immer gearteten, Heiligen Krieges gegen die Islamisierung Europas oder gegen Muslime in Europa ab. In unserer christlich geprägten Weltanschauung ist die Glaubensdiskussion mit Muslimen und anderen Glaubenswelten und Religionen geprägt von unserer festen christlichen Überzeugung, die allerdings niemandem seine Freiheit des Glaubens einschränken will und soll. Wir wollen vom Reinigenden und Guten im Christlichen Glauben mit Worten überzeugen und nicht mit Gewalt. Nationalistische oder religiös-reaktionäre Handlungen sind grundsätzlich nicht vereinbar mit unserem Wirken für Menschlichkeit und Frieden.

Es ist uns Verpflichtung, im Namen Christi und den Menschen Vorbild zu sein für alle, die dem Schwächeren helfen. Wir unterstützen diejenigen, die wie wir im Guten an Verfolgten und Armen wirken. Unsere Ideale sind geprägt von Hilfe zur Selbsthilfe und der dienenden Stärke. Allein dafür werden wir kämpfen und uns nicht einspannen lassen von Weltanschauungen der Angst, des Hasses und des Ausschließens. Wer Schutz braucht, soll Schutz bekommen, wer den Nächsten verachtet, der findet unsere Verachtung Non nobis domine non nobis sed nomini tua da gloriam