Sehr geehrte Damen und Herren

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Damen und Herren Ministerinnen, Minister, Staatssekretärinnen und Staatssekretäre.
Sie wurden gewählt und in Ihr Amt gebracht, um dem Land und seinem Volk zu dienen, es zu schützen und seinen Wohlstand zu mehren. Sie wurden gewählt, um dieses Land im Namen und zum Nutzen der Menschen in Deutschland zu steuern.
Was sich allerdings insbesondere seit der letzten Wahl im politischen Deutschland abspielt, beschreibt genau das Gegenteil:
Erst waren da lähmende Koalitionsverhandlungen im Stil kindlichen Förmchenverteilens im Berliner Sandkasten, dann staunte das Volk mehrmals über die Aufdeckung völliger Überforderung leitender politischer Spitzenbeamter unterschiedlichster Ressorts, dann wurde man Zeuge eines würde- und verantwortungslosen Weltanschauungsgeschacheres alternder Politkampfhähne, das in einem völlig chaotischen, ungesteuerten Intrigenstadl aufging.
Zwischendurch wurden die Menschen in Deutschland mit politischen Visionen amüsiert, die der Realität so nahe waren, wie die Muppetsshow dem Volkstrauertag. Anstatt sich mit Sachthemen zu beschäftigen, treiben Sie sich gegenseitig seit Monaten würdelos vor sich her und bemerken scheinbar in dem ganzen Geeifere nicht, dass sich im Kernschatten dieser verstörenden Hasenjagd allmählich eine der extremsten und scheußlichsten politischen Bewegungen der Nachkriegsgeschichte in unserem Land etabliert. Und nun zuletzt dieser unsägliche Desorientierungslauf um die fragwürdige Karriere eines gescheiterten Bundesamtspräsidenten, den offensichtlich überhaupt niemand mehr begreift!
Die Führungsrolle in Europa setzen Sie bei alledem fahrlässig aufs Spiel und das obwohl Deutschland international wirtschaftlich Rekorde jagt. Anstand und Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Menschen in diesem Land sind mittlerweile einer gefährlichen Herrschendenarroganz gewichen: Der Souverän dieses Staates, das Volk, die Bürgerinnen und Bürger, werden hier nur noch als manipulierbares Stimmvieh wahrgenommen. Die berechtigten Anliegen und Interessen der Wählerinnen und Wähler werden daher nur noch im Wahlkampfgeplänkel, dafür dann umso wohlwollender und voller politischen Pathos‘ aufgegriffen.
Zeitgemäße Individualisierung der Energieversorgung, flächendeckende Versorgung mit leistungsfähigen Datenleitungen, Infrastrukturverbesserung und Wirtschaftsförderung im ländlichen Raum, Arbeitszeitflexibilisierung vor den Hintergrund der technologischen Weiterentwicklung der Industrien in der Welt und im Standort Deutschland, Industrie 4.0, Anpassung der Qualifikations- und Bildungsprofile deutscher Fachkräfte an die hohen Bedarfe zukünftiger internationaler Märkte und Konkurrenten in Industrie und Handwerk, sozialverträgliche Beschäftigung für Geringerqualifizierte, die der Technologisierung der Arbeitswelt nicht mehr folgen können und trotzdem menschenwürdig leben sollen, Anpassung der Bildung und der beruflichen Weiterbildung an aktuelle und zukünftige Marktgegebenheiten, Abbau widersprüchlicher Regeln und Regelungen sowie überflüssiger Bürokratie, Modernisierung und angemessene Personalisierung der Justizbehörden, kommunaler Verwaltungen, Bildungseinrichtungen und Sicherheitsbehörden…
DAS sind politische Kernthemen die unser Land im internationalen Vergleich in die Zukunft begleiten und es sind Themen, die über unseren Platz in der internationalen Konkurrenz entscheiden werden. Hier werden sich Wirtschaftliche und soziale Standards in unserem Land entwickeln.
Natürlich kann man sich auch weiterhin für teueres Geld über Kopftücher, Autobahngebühren, Diesemotoren und Grenzpolizisten unterhalten. Selbstverständlich kann man ganze Kulturlandschaften zerstören: In Ostdeutschland brennen riesige Waldgebiete ab – zu hohe Kohlendioxidgehalte in der Luft…Klimaerwärmung – um dem erfolgreich zu begegnen holzt man gegenwärtig gesunde Waldbestände ab, um an BRAUNKOHLE zu gelangen, von der man genau weiß, dass sie ohnehin nicht mehr lange verbrannt werden wird. Und wem hilft das in zwanzig Jahren? WEM WIRD DAS HELFEN? Aber lassen wir das, das sind Details…
Was mich zu diesen Zeilen antreibt, ist ein beunruhigender Blick auf das Lebensumfeld unserer Kinder und kommender Generationen! Die Oberflächlichkeit, die Belanglosigkeit, die geschwätzig-theatralische Selbstdarstellung in allen Bereichen der Politk wirken mittlerweile abschreckend und nicht mehr authentisch. Bitte wenden Sie sich wieder den wirklichen Aufgaben zu, für die Sie gewählt wurden. In meinem kleinen Umfeld versuche ich alles zu tun, was meine Kinder voranbringt! Bitte zerstören Sie diese Bemühungen nicht, indem Sie die wirklich wichtigen Zukunftsfelder deutscher Politik weiterhin so sträflich brachliegen lassen!
Ich wünsche Ihnen allen viel Erfolg bei Ihrer Arbeit FÜR DIE MENSCHEN IN DEUTSCHLAND! Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
nnDnn

Heiner Eschenbach

wir müssen hier einiges loswerden!

Es sind Sachen passiert die wir so nicht stehen lassen können.

„Wir haben für bestimmte Menschen und Ihre Vorgehensweise keine Lust und Geduld mehr. Einfach, weil wir einen Punkt in unsere Arbeit  erreicht haben, wo wir keine Zeit mehr vergeuden möchte mit Menschen, die Versuchen von Neid und Neurosen zerfressen und geleitet uns in dem was wir machen zu schaden. Auch und gerade bei unsere humanitäre Arbeit. Die uns sehr wichtig ist.

Wir distanzieren uns von Menschen, die lügen oder uns manipulieren wollen. Auch akzeptieren wir keine Heuchelei und Unehrlichkeit.  Menschen mit so einem Charakter von Neid und Hass zerfressen tolerieren wir nicht. Bei Freundschaften ist uns Loyalität wichtig. Wir sind es auch.

nnDnn

Petko Tschirpanliew

 

Synode in Saarlouis

Am 09. Januar 2016 trafen sich Vertreter Deutscher und Europäischer Komtureien zur Synode in Überherrn. Im Rahmen der Synode erfolgte im Anschluss an den Abendgottesdienst mit Sternsingern in der Kirche St. Martin in Wallerfangen, Ittersdorf, die Investitur unserer ritterlichen Schwester Hildegard Bottländer dem Saarland zur ritterlichen Dame . Ebenso kam es zur Postulantenaufnahme des Novizen Roland Kayser aus Luxemburg.
Die erfolgreiche Synode ging mit vielen Ideen und Vorhaben am Sonntag auseinander. Eine nächste nationale Zusammenkunft bildet das Konzil in Stuttgart, das im Spätsommer vorgesehen ist. Darüber hinaus ist ein Einkehrwochenende am 26-29. Mai 2016 geplant.

(Von der facebook-Seite der OSMTH-Komturei St. Oranna zu Saarlouis).

Wieder vereint!!

Ein Flüchtling aus der Ukraine, der dort übelst gefoltert wurde und jetzt bei der Templer Komturei Regensburg mithilft, ist endlich mit seiner Familie vereint. Zu unser bedauern und nachdem wir auch Arbeit für ihn gefunden hatten ist die Familie nach einem Jahr freiwilig in die Ukraine wieder zurück. Alles gute.

amin16

Stellungnahme zu den Anschlägen in Paris

Da der Templerorden und die Ideale, für die er steht, immer wieder von Extremisten verschiedenster Richtung missbraucht wird, um deren Taten zu rechtfertigen, möchten wir hiermit klar und eindeutig die terroristischen Anschläge in Paris verurteilen, ebenso wie diverse radikale Reaktionen hierzu.

Der Templerorden ist der erste in Jerusalem gegründete Ritterorden. Entgegen landläufiger Meinung hat er nie aufgehört zu existieren. Unsere Komturei ist Teil eines Netzwerkes autonomer Templer-Komtureien. Als solche leisten wir jährlich tausende ehrenamtlicher Stunden für Bedürftige vor Ort und Flüchtlinge. Wir organisieren ebenso Hilfslieferungen ins Ausland (etwa Bulgarien ).

Gleichwohl werden wir noch heute immer wieder angegriffen, da wir unsere ursprünglichen Ideale nie verleugnet haben und treu zu dem stehen, für das unsere Vorgänger brutal hingerichtet wurden. Wr unterstehen als ökumenischer Orden keiner weltlichen oder kirchlichen Autorität, was viele als Gefahr für sich selbst betrachten, sind wir doch damit auch unangreifbar.

Tatsächlich treten wir immer wieder auch entschieden und kämpferisch für die Rechte Unterdrückter und Bedürftiger ein – sei es in Politik, Kirche oder Gesellschaft. Das gibt jedoch niemanden das Recht, unsere Ideale für sich selbst zu vereinnahmen, noch dazu wenn damit Taten und Einstellungen gerechtfertigt werden sollen, die unserem christlichen Glauben zutiefst widersprechen.

Wir sind und bleiben

DIE TEMPLER

Schwandorf am 16.11.2015

Petko Tschirpanliew
Kommandant der Autonomen Komturei OSMTH Regensburg „Leonhard von Noblat“
www.osmth-templer-regensburg.de

Offener Brief an die Regierungen von Europa

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Wir, die freiwilligen Helfer, die seit Monaten direkt vor Ort Tausenden von Flüchtlingen helfen, fordern hiermit alle Regierungen der europäischen Staaten auf, unverzüglich und resolut zu handeln und für eine Entlastung der Lage zu sorgen. Zehntausende  Menschen sind auf dem Weg durch Südosteuropa und die Kapazitätsgrenze der von freiwilligen Helferinnen und Helfern betriebenen Versorgungs- und Hilfsstationen ist überschritten. Angesichts der immer größer werdenden Probleme an den Grenzen und aufgrund des herannahenden Winters befürchten wir, dass die Lage zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden und möglicherweise zu Todesfällen unter den Flüchtlingen führen wird.

Jeder Mensch hat das Recht, Asyl zu suchen. Wenn Europa den Asylsuchenden schon keine legalen und ungefährlichen Wege anbieten kann, ist es verpflichtet , sich wenigstens um sie zu kümmern, wenn sie ihre gefährliche Reise nach Europa überstanden haben. Kein einziger Flüchtling darf direkt vor unseren Augen im Gedränge der Menschenmassen an den europäischen Grenzen sein Leben verlieren.

Freiwillige Helferinnen und Helfer haben bisher viele verschiedene Aufgaben bewältigt und somit an mehreren Orten die Arbeit staatlicher Einrichtungen übernommen. Wir verteilen Wasser und Lebensmittel, kümmern uns um Crowd Management, bieten wichtige Informationen über Registrierung und Staatsgrenzen, leiten Gefährdete an das UNHCR und zur medizinischen Versorgung weiter, kümmern uns um Kinder, sorgen für Vorräte an Kleidung und Decken, beseitigen Abfall, bemühen uns darum,  nötige finanzielle Mittel aufzutreiben und den verletzbarsten Menschen ein Obdach zu bieten.

Wir arbeiten seit Monaten auf Lesbos, in Athen, Gevgelija, Budapest, Röszke, Belgrad, Idomeni, Hegyeshalom, Nickelsdorf, Wien, Salzburg, Heiligenkreuz, Zakany, Botovo, Calais, Preševo, Berkasovo, Bregana, Harmica, Trnovec, Mursko Središće, Bapska, Opatovac und an weiteren Orten in Europa. Wir haben zwar bewiesen, dass Freiwillige viel leisten, aber auch wir werden die vielen tausend Menschen nicht warm halten können, sobald die kalte Jahreszeit beginnt.

Der Winter nähert sich und uns allen bleiben nur wenige Tage übrig, um uns darauf vorzubereiten.

Wir fordern alle europäischen Länder auf, sofort denjenigen Ländern Hilfe zu leisten, die von der Flüchtlingskrise betroffen sind, statt diejenigen Staaten zu unterstützen, die Zäune bauen.

Wir fordern zur Errichtung von sicheren Aufnahme- und Durchgangszentren auf, deren Ausstattung für das raue Winterwetter dieser Regionen geeignet ist.

Weiterhin fordern wir dazu auf, dass humanitäre Hilfe und ausreichende medizinische Versorgung für die Menschen zur Verfügung gestellt werden, die sie brauchen, und dass alle diese Maßnahmen auf gesamteuropäischer Ebene koordiniert werden.

Wir fordern auch dazu auf, dass die EU Maßnahmen ergreift, die einen sicheren Weg nach Europa ermöglichen.

Dies ist eine Botschaft an alle europäischen Politiker: Wenn Sie jetzt nicht handeln, dann werden bald Menschen an unseren Grenzen erfrieren.

Wir haben bis jetzt unser Bestes getan und werden weitermachen, wir werden Hilfe leisten, so lange es nötig ist. Aber Ihr seid nun dran, Europas Regierungen. Bitte reagiert  in einer Art und Weise, die der Welt zeigt, dass Menschlichkeit immer noch im Zentrum des europäischen Wertesystems steht.
Stimmen Sie den Forderungen unseres Briefs zu? Alle unten erwähnten Organisationen waren und sind dankbar für jegliche Spende oder materielle Hilfe, aber nun braucht es mehr Engagement denn je.
Kontaktieren Sie – per Telefon, per Email oder mit einem persönlichen Besuch  – Ihre Regierungsvertreter – Ihren Ministerpräsidenten, Ihre Minister, Ihre Abgeordneten oder direkt Ihren Präsidenten – und fragen Sie nach: Was genau haben Sie vor, damit die Menschen an der Grenzen Europas nicht leiden und sterben?
Wenn sie darauf nicht antworten oder wenn ihre Antwort für Sie nicht befriedigend ist, kontaktieren Sie sie noch einmal. So lange es nötig ist.